Der Beteiligungsprozess

Die CREATIVE MASS und das Institut für Partizipatives Gestalten machten sich für die Erstellung eines Beteiligungskonzepts für die Kulturakteur*innen stark und erhielten im Sommer 2018 vom Amt für Kultur und Sport der Stadt Oldenburg den Auftrag, ein solches Konzept zu entwickeln.

Seitdem haben wir in zwei Workshops Bedürfnisse der Kreativszene benannt, Entwicklungshorizonte für die Kultur in Oldenburg skizziert, Herausforderungen formuliert und kokreativ Ideen für einen Beteiligungsprozess entwickelt.

Den eigenen Beteiligungsprozess mit professioneller Unterstützung entwickeln zu dürfen, ist innovativ und vorbildlich. Nun geht es darum, das Konzept in Zusammenarbeit von Kulturschaffenden, Politik und Stadtverwaltung nach und nach umzusetzen.

Die Intention

Der Beteiligungsprozess hat nicht nur die Förderung von Kultur und Kreativität im Auge, sondern will und kann weitaus mehr:

  • Er will Stadt entwickeln mit all denen, die innovative Ideen haben.
  • Er möchte zu einer für Oldenburg authentischen Urbanität beitragen.
  • Er möchte Oldenburg nachhaltig attraktiv machen; für alle, die hier leben, arbeiten und sich verwirklichen wollen.
  • Er möchte diese Stadt in die Zukunft entwickeln und eine Plattform für kooperative Politik und neue Formen der gemeinsamen Stadtentwicklung bieten.


Oldenburg ist kreativ und offen für Entwicklung. Daher heißt dieser Beteiligungsprozess:
Creative Open Oldenburg.

Das Konzept

Das Konzept des Beteiligungsprozesses Creative Open Oldenburg hat das Ziel, die Kulturpolitik Oldenburgs mit einer partizipativen Zusammenarbeit durch Kulturschaffende und Kreative zu verbinden. Dadurch soll eine urbane und kulturell reiche Stadtentwicklung in Oldenburg unterstützt, sowie das kreative Potential gefördert und sichtbar gemacht werden.

  • Dazu bedarf es eines festen Ortes und eines kontinuierlichen Prozesses als Rahmen und Plattform für gemeinsames Entwickeln, für Austausch, Befruchtung und Synergien.
  • Der gesamte Stadtraum soll dabei einbezogen und bisher unsichtbare Akteur*innen sichtbar gemacht werden.
  • Stadtentwicklungsthemen wie Wohnen, Verkehr, Arbeit und Nachhaltigkeit sollen nicht getrennt von Kultur und Kreativität gedacht, sondern damit verbunden werden.
  • Dadurch können neue Begegnungen, Perspektivwechsel und konkretes Handeln entstehen.
  • Dieser Prozess soll nicht nur Oldenburg selbst einen Gewinn bringen, sondern auch als Beispiel einer modernen, gemeinsamen Stadtentwicklung für andere Kommunen Vorbildcharakter erlangen.


(Quelle: Institut für Partizipatives Gestalten)